Wegwarte

Philosophisches Atelier

 

Entfesselte Zeiten
 
Vertrauen Sie Ihrem Instinkt, bleiben Sie dem Fragezeichen treu und haben Sie Mut, sich Ihres Verstandes zu bedienen….“ denn meine Gedanken zerreissen die Schranken und Mauern entzwei: Die Gedanken sind frei.
Dr. Ralf Gunkel

Mit Leidenschaft gegen das, was Leiden schafft!portrait

Als“ Wassermann “ hatte ich schon immer den Hang nach Veränderung, Wandel und Wechsel. Eine gewisse Unruhe im Blut. Ein soziales Gewissen. Aber ich habe die 68ger nur als Kind erlebt, zum Glück. Dadurch lernte ich, das auch Etwas Bestand haben kann, der Wechsel, der Wandel nicht um jeden Preis kommen muss, alles seine Zeit braucht, in der Ruhe die Kraft liegt.

Alles fließt – Panta rhei!

Die 70ger brachten mir neben emotionalen Turbulenzen die Musik. Die Malerei. Die Relativität. Diese Jahre prägten mich. Noch vor meinem Abitur kaufte ich mir mein erstes Wörterbuch der Logik, sie allein, so meine Intuition, vermag Denken und Handeln zu ordnen, zu disziplinieren und zu bändigen.

20120804_070411 20120804_070426 20120804_070832

Die 80ger waren  Findungsjahre. Meine interdisziplinäre Ausrichtung. Erst Pädagogik-Studium, Geschichte, Psychologie und dann noch Philosophie/Wissenschaftstheorie mit Promotion. Thema: Die Drei-Ebenen Semantik mit mehrdimensionalem Charakter. Eine logisch-methodologische Untersuchung von Begriffssystemen in der Unterichtssprache. (Dresden/Jena/Leipzig)  Wichtige Aspekte/Inhalte meiner Untersuchungen bildeten die Entwicklung des logischen Denkens und der Gestalttheorie (J. Piaget – Genf), die Semantik- und Semiotikforschung (L. Kreiser, G. Terton – Philosophie Uni Leipzig) und die Instrumentarien der Wissenschaftsmethodologie und deren psychologischen Aspekte (H. Metzler – Psychologie Uni Jena).

Danach wollte ich mich ausprobieren, sowohl an Schulen, als auch an Hochschulen. Hängen geblieben bin ich in der Kinder- und Jugendhilfe. Dort konnte ich alle meine Leidenschaften ausleben, mich frei entfalten, konnte malen, musizieren, organisieren, erziehen, therapieren, aufbauen. Natürlich setzte ich mich wieder und wieder auf die Schulbank und qualifizierte mich weiter. Ob Zusatzqualifikationen oder Fortbildungen. Höhepunkte oder besser Meilensteine waren für mich meine Beraterausbildung (Berater in der Kinder- und Jugendhilfe Dresden/Chemnitz) 2009 bis 2012 und in der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP®-Therapeut; Hannover 2011 bis 2013) sowie meine  Ausbildung zum Gesundheitspädagogen Fachrichtung  Burnout Prävention   ( inkl. Entspannungspädagoge,  Ernährungsberater )  2018 bis 2021.

Und nun?

Nun habe ich Freude daran, Kindern und Jugendlichen zur Seite zu stehen, Menschen zu helfen, sich selbst zu helfen – eine spielerische Lebenskunst zu vermitteln.

In seinem Büchlein „Philosophie der Freude“ schreibt Epikur:

„Ich verstehe unter Freude: keine körperlichen Schmerzen leiden und in der Seele Frieden haben.  …Freude schafft…nüchternes Überlegen, das die Ursachen alles Verlangens und Meidens aufspürt..…….